Herbstsonett

Die Farbpalette Herbst ziert jetzt die Welt.

 

Gold´nes Farbenmeer so weit das Auge reicht.

 

Bunt durchtupft mit Astern, wenn der Nebel weicht.

 

Wartend schon der Winter, der die Tage zählt.

 

 

Obgleich ich mag, was jetzt im Garten blüht.

 

Ich kann, weil´s viel zu kalt, nicht mehr genießen.

 

Es wird vergeh´n, nichts Neues wird mehr sprießen,

 

weil dieser Ball dort oben, viel zu schnell verglüht.

 

 

Ach, könnt ich doch, die Uhren anders schalten.

 

Ich setzt´ dem Winter einfach Hörner auf,

 

verschieben würde ich der Sonne Lauf.

 

 

Damit die Farben nicht in ihm verblassen,

 

würd ich dem grauen Nebel, Weiß verpassen.

 

Könnt so den Herbst für dich und mich erhalten.